Organisatorisches

Der Naturkindergarten Satrup besteht aus bis zu 19 Kindern im Alter von 3 - 6 Jahren und zwei Erzieherinnen. Das pädagogische Personal wird zeitweise durch die Aufnahme von Praktikanten/Innen und Heilpädagogen erweitert.

Unsere Arbeit findet hauptsächlich im Rehberger Wald und auf unserer angrenzenden Wiese statt.

Treffpunkt morgens und mittags ist, wenn nicht anders vereinbart, am Hof Neu Rehberg. Die Betreuungszeit beträgt zur Sommerzeit am Montag – Freitag je vier Stunden von 8.30 - 12.30 Uhr. Zur Winterzeit werden die Kinder von 8.45 – 12.00 Uhr betreut.
Die Erfahrungen aus den letzten Jahren zeigen, dass zeitliche Engpässe in der Winterzeit im Allgemeinen durch Absprachen innerhalb der Elternschaft aufgefangen werden können.

Bei unvorhersehbaren, extremen Witterungslagen (Sturm ab Windstärke 7 und/oder sehr starkem Regen) finden wir Schutz in einer Scheune auf dem Bauernhof Neu Rehberg. Sollte sich das „schlechte“ Wetter schon vorher ankündigen, findet der Kindergartenbetrieb aus Sicherheitsgründen in der „Sturmhütte“ (Jugendraum „Arche Noah“ in Rüde) statt. In diesem Fall werden die Eltern rechtzeitig über die Treffpunktänderung informiert.

Zu der Ausrüstung der Erzieherinnen gehört ein Handwagen, der wie folgt beschrieben gefüllt ist:
·         mobiles Telefon (Waldhandy)/Telefonliste
·         Erste-Hilfe-Ausrüstung
·         Ersatzkleidung für die Kinder
·         Bestimmungsbücher, Lupe, Bastelutensilien, Schnitzmesser, Kindersägen, Müllbeutel,
          Toilettenpapier, Springseil
·         Regenzelt (nur bei evtl. Bedarf) oder Regenplane
·         Moskitonetz (zur Wespenzeit als Schutz beim Frühstück)

Für Notfälle steht ein PKW jederzeit am Treffpunkt zur Verfügung!

Versicherungsschutz wird durch den Verein gewährleistet.

Die Bekleidung der Kinder
·         Bei warmen Wetter: Bequeme, dünne, lange Hosen, langärmlige T-Shirts, festes
          Schuhwerk (= Schutz vor Zecken; im Wald ist es kühler als in der Sonne).
·         Bei Nässe: Gummistiefel (mit dicker Sohle und nicht zu eng), Regenhose,
          Regenjacke, Südwester.
·         Bei Kälte: "Zwiebel-Look" - mehrere Schichten Kleidung übereinander, die je nach
          Temperaturveränderung ausgezogen werden kann und aus Wolle (Wollanteile)
          bestehen sollte. Zwei paar Handschuhe.

Die richtige Bekleidung der Kinder im Waldkindergarten ist von großer Bedeutung. Sie müssen stets wetterfeste Kleidung tragen.

Die Rucksäcke:
Jedes Kind benötigt einen gut sitzenden Rucksack, der vorne verschließbar ist, mit folgendem Inhalt:
·         Plastikbrotdose mit gesundem Frühstück (keine Naschis!)
·         Trinkflasche mit Drehverschluss.
Das Frühstück soll keinen Abfall hinterlassen. Im Sommer Wasser, im Winter warme Getränke (Tee/Kakao). Alles sollte leicht und von Kindern einfach zu bedienen sein.

Allgemeines für die Kinderrucksäcke
Jeden Tag im Rucksack:
·         Regenkleidung
·         Handschuhe (je nach Witterung)
·         Iso-Matte in der Größe des Rucksackes als Sitzunterlage und als Wärmeschutz
          für den Rücken
·         keine Spielsachen
Bitte gebt immer Bescheid, wenn Euer Kind nicht kommt bzw. "kränkelnde" Kinder lieber zuhause lassen.

Besondere Tage
Auch wenn jeder Tag etwas Besonderes ist, finden spezielle Aktionen statt!

Regelmäßig:
·         Tägliches Bauernhoferleben auf dem Hof Espermüller (Treffpunkt)
·         Projekt Biohof Ankersolt
·         Rodeln im Winter
·         Besuch vom Förster
·         Büchereibesuch
·         Elternabende / Elterngespräche

Feste:
·         Geburtstage
·         Osterfest
·         Weihnachtsfest
·         Erntedankfest
·         Schulabgängerfest
·         Fasching
·         Laternelaufen

Jährlich:
·         Eine Woche am Strand
·         Feuerwehr-, Polizei- und Zahnarztbesuche
·         Theaterbesuche
·         Oma und Opa Tag
·         Muttertagsfrühstück
·         Zugfahrt
·         Miniclubtage
·         Vorschulfahrt
·         Besuch der Regenbogenschule
·         Fahrzeugtag

Wichtige Verhaltensregeln
·         Es werden keine Beeren, Kräuter, Pilze etc. aus dem Wald gegessen
·         Kein Klettern, Springen und Balancieren mit Stöcken in den Händen
·         Keine Junganpflanzungen betreten
·         Keine Äste oder Rinden von lebenden Bäumen abreißen
·         Keine Pilze zertreten
·         Vogelnester, Ameisenhaufen und andere Tierbehausungen aus respektvoller
          Entfernung betrachten
·         Nicht auf Holzlager klettern
·         Rücksichtvoller Umgang mit Insekten, Käfern, Fröschen etc.

Nach Absprache mit dem Förster werden im Frühjahr bestimmte Plätze gemieden, um das Jungwild nicht zu stören.